Pressestimmen
            

        

 Eine kleine Auswahl


 

BBV, 28.05.2013

 

BBV vom 28.05.2013

Ein Chor voller Lebensfreude

Die Original Sinners aus Rhede geben in der Apostelkirche ein beeindruckendes Gospelkonzert

Von Anja Suttmeyer

 

Bocholt/Rhede.

Voller Lebensfreude – dabei eindringlich und bisweilen auch nachdenklich – gaben die „Original Sinners“ aus Rhede ein beeindruckendes Konzert zum 50-jährigen Bestehen der Apostelkirche.Der aus über 20 Sängerinnen und Sängern bestehende Chor, darunter einige Solisten, wurde von Instrumentalisten am Piano, Bass und Schlagzeug begleitet.Schon zu Beginn sorgten sie mit „Do not pass me by“ für gute Stimmung.

Gefühlvoll und etwas ruhiger ging es mit „Looking for Jesus“ weiter, bei dem das Publikum mitklatschte. Chorleiter Joachim Weinholz ging auf den Ursprung der verschiedenen Stücke und deren Bedeutung ein. Das Vertrauen in die Stärke Gottes, die Menschen auf ihren Wegen zu leiten und führen, erwähnte er dabei ebenso, wie die Erkenntnis, dass jeder Mensch frei ist. „Gott trägt keine Uniform und liebt alle Menschen. Auch bei den Fußballern hat er keinen Favoriten“, erläuterte er schmunzelnd mit einem Blick auf das Champions-League-Finale.

Neben Klassikern brachte der Chor auch weniger bekannte Stücke zu Gehör, immer voller Sehnsucht und sehr leidenschaftlich. Mit „You are the light“ (Du bist das Licht) und „Letgo, let God“ beeindruckten die Sänger ihre zahlreichen Zuhörer. Der Wunsch,Gott gewähren zu lassen und sich selbst einmal zurückzunehmen, traf den Nerv des Publikums. Schließlich kennt fast jeder das Gefühl der Ungeduld und Eile.

Neben der Musik kam bei diesem Konzert auch der gute Zweck nicht zu kurz. Die „Original Sinners“ unterstützen ein Straßenprojekt für Jugendliche in Benin/Afrika, für das sie nach dem Konzert um Spenden baten – „allerdings nur, wenn es Ihnen gefallen hat“, wandte sich der Chor an seine Zuhörer. Mit viel Applaus und der Forderung nach einer Zugabe bestätigte das Publikum dies umgehend.

 

 

 

 

 

Dorstener Zeitung, Nov. 2011

  

 

 

 

 

 

 

 

  

BBV, Nov.2011

 

   

 

 

 

 

 BZ, Dez.2010

 


            

BZ, Dez. 2010

 

 

 

Gospelkonzert  in der Reihe der „Klingenden Kirche“
  
  
Original Sinners singen mit „voller Kehle und ganzer Seele“
  
  HAMMINKELN-RINGENBERG.  Auch diesmal sangen sich die Original Sinners mit Verve in die Herzen der  Zuhörer. Der gemischte Gospel-Chor trat am Sonntag im Rahmen der „Klingenden  Kirche“ im evangelischen Gotteshaus auf und fand sofort den Draht zum  Publikum. Das lag zum einen daran, dass die „Ur-Sünder“ sehr authentisch  wirkten: Man nimmt ihnen ihre Liebe zum Gospel und die Identifizierung mit  den Texten ohne weiteres ab. Zum anderen hat der Chor sich mittlerweile zu  einem beachtlichen Klangkörper entwickelt, der es ziemlich gut kompensiert,  dass die Männerstimmen hoffnungslos in der Unterzahl sind.

  
Begleitet wurden die Sinners von  Klavier, Orgel, Bass und Schlagzeug. Leiter Joachim Weinholz kann einmal mehr  stolz sein auf sich und sein Ensemble, denn die wiederholte Ankündigung „die  Symbiose zwischen Chor und Publikum funktioniert immer wieder“, erfüllte sich  auch bei diesem Auftritt. Dabei fehlten viele der so genannten Klassiker des  Genres, denn die enthusiastische Truppe stellte ihr neues Programm vor. Was  nicht heißen soll, dass es gar keine Klassiker gab. Die  James-Taylor-Bearbeitung „You’ve got a friend“ etwa oder den Titel „Worthy,  you are worthy“, den man gleichzeitig nutzte, um das Publikum zum Mitsingen  aufzufordern, sind ja schließlich weltbekannt.
  
Beim Rundgang durch die Welt des  Gospels, den die Original Sinners mit „voller Kehle und ganzer Seele“  intonierten, stand immer wieder Gott im Zentrum. Wie in „What a mighty God we  serve?“, das sicherlich zu einem der Glanzlichter des temporeichen Konzertes  gehörte. Songs wie „Amazing grace“ sorgten für ruhigere Momente. Gegen Ende  gab es noch eine kleine Unterrichtseinheit für die Zuhörer: Bei „His eye on  the sparrow“ wurde das Publikum zum Singen aufgeteilt und durfte aktiv an der  Gestaltung des Konzertes mitwirken. Wenn man den abschließenden Applaus als  Maßband für den Erfolg des Konzertes werten will, dann haben die Original  Sinners einen Volltreffer gelandet.VERA TIMOTIJEVIC
  
  
  

  © Bocholter-Borkener  Volksblatt      Im BBV veröffentlicht am: 23.09.2003,  im  Ressort: Hamminkeln  

 

  Ein Vorgeschmack auf  den Himmel  


  23.09.2003 / LOKALAUSGABE /  WESEL  

     

  KONZERT / Der Gospelchor "Original  Sinners" sorgte für eine swingende Kirche.   HAMMINKELN. Kaum zu  glauben, wie es die "Original Sinners" am Sonntag binnen Sekunden  schafften, aus der evangelischen Kirche in Hamminkeln eine klingende, gar  eine swingende Kirche zu machen. Der Gospelchor war gerade einmarschiert,  hatte die Begrüßungsworte Hans-Günther Neus abgewartet und legte schon los.  "The Rock" war der erste Titel, den die Sängerinnen und Sänger aus  dem Großraum Borken/Münster sangen, Claudia Niehaves übernahm den  mitreißenden Solo-Part.  Bach als Gospel-Fan  Gewaltig war schon hier der Applaus, aber  der Chor war steigerungsfähig. Die Gospelmusik der schwarzen Bevölkerung  Amerikas wollte er den vielen Zuhörern in der Kirche bieten. Teils gefühlvoll  und langsam, teils rhythmisch und gewaltig waren die Klänge aus dem Programm  der neuen CD.   "Ich glaube, wenn es  damals schon den Gospel gegeben hätte, wäre  Johann Sebastian Bach ein großer Fan gewesen", sagte Chormitglied  Clemens Schulze-Beyering. Denn wie Bach den Generalbass als wohlklingende  Harmonie zu Ehren Gottes definierte, der nur mit beiden Händen gespielt ein  Lobesklang ist, so gilt auch beim Black Gospel  der Grundsatz, mit voller Stimme und Ausdruckskraft zu singen.  Begeisternde  Herzlichkeit  Damit die Stimmung dabei der in den  amerikanischen Kirchen nahe kommt, gab Chorleiter Jocky Weinholz  Einweisungen. Er erklärte das Frage-Antwort-Spiel zwischen Chor und Gemeinde  und führte das sogleich mit seiner Frau Michaela eindrucksvoll im Lied  "What a mighty God we serve" vor. Die Hamminkelner sangen mit,  klatschten mit und waren begeistert.   Einen "Vorgeschmack  auf den Himmel" nannte der Chorleiter auch den neu gestalteten Evergreen  "Youve got a friend", der mit dem Publikum als Kanon gesungen  wurde. Der Beifall war am Ende noch kräftiger als schon zu Anfang, die  "Original Sinners" hatten die Zuhörer mit der Herzlichkeit und der Ausdruckskraft ihrer Musik begeistert. (CaRe)  

     

NRZ vom 23.09.2003

 

 

Marienthaler Publikum feierte die singenden "Sünder"
Gospel-Chor, Solisten und Musiker brachten 300 Zuhörer zum Mitmachen,bis dass die Dielen bebten.

 

HAMMINKELN. FantastischeStimmung herrschte am Mittwoch beim Sommerabend in "The valley of Mary", besser bekannt unter dem Namen Marienthal. Der 1995 in Borken gegründete Gospelchor "The Original Sinners" ("OriginalSünder") begeisterte 300 Zuhörer im Zelt.

Stimmstark begann dasKonzert mit dem Song "The Rock", in dem der Chor und die Solistin die eigene Festigkeit unter Beweis stellten, denn die Sänger ließen sich auch von einem Generalstromausfall nicht beirren und sangen weiter. Kurz darauf ward es Licht, und der Chor konnte - nun wieder elektronisch verstärkt - mit dem schönen "I´m not afraid of the darkness" weitermachen.

Schon im Winter hatten die"Original Sinners" ihr Publikum in der Klosterkirche mit der amerikanischen Gospelmusik beeindruckt. Diesmal, in anderer Atmosphäre, gelanges ihnen, die Zuhörer zum fast ekstatischen Mitmachen anzuspornen. Das geschahvor allem durch den musikalischen Direktor, Joachim Weinholz, der das Publikum wie ein amerikanischer Prediger förmlich einschwor. So bebten die hölzernen Dielendes Zeltes unter dem Stampfen der Zuhörer, und erschallte die Luft von ihrem rhythmischen Klatschen.

Beachtliche Solo-Stimmenund viel Lust zur Musik

Ein musikalischer Höhepunkt war das allseitsbekannte "O happy Day". Zu groovender Orgel (Andreas Birke), Bass(Peter Risthaus), Piano (Carsten Mohr) und Percussions (Ewald Benning) mischtesich der kräftige und stimmungsvolle Gesang. Der Tenor Joachim Weinholz übernahm die Solostimme im "Call-and-Reponse"-Spiel, Chor undPublikum sangen die Antworten.

Eine ganz beachtlicheSolo-Stimme, die manchen schon von der Band "A Village Voice" bekanntwar, erklang im wunderschönen "You are the light". Claudia Niehaves sang den melodischen Song und zeigte den Zuhörern, wie es klingt, wenn Worte mit Emotion gesungen werden. Wie der Chor informierte, habe schon Bach Wert auf die Liebe gelegt, anderenfalls sei es keine Musik, sondern nur"teuflisches Geplärr". Und was bei Bach galt, trifft auch auf Gospels zu.

So versprühten die Sänger Esprit und Lust an der Musik. Mit Elan sangen sie Songs wie "Never turnback" und "His eye is on a sparrow", wobei sie sowohl Jazz alsauch Soul ankratzten. Bei den letzten Songs zeigte das Publikum, was es amAbend gelernt hatte und forderte am Ende stehend mehrere Zugaben, die die "Original Sinners" natürlich gerne gaben. (CaRe)

 

  Original  Sinners: Gospel in Marienthal
  
  
Da fliegt glatt die Sicherung raus
  
  HAMMINKELN-MARIENTHAL.  Die Original Sinners legten los, dass erst einmal die Sicherung rausflog. Das  kleine Missgeschick war schnell behoben, die Power blieb. Schnell noch nutzte  Joachim Weinholz – der musikalische Leiter – die Zwangspause, um seinem Publikum  zu erklären, wie es richtig zu klatschen habe, dann ging es auch schon weiter  im Programm. Zwei Stunden lang sangen und spielten die 20 Sängerinnen und  Sänger sowie die vier Musiker Gospel-Klassiker zum Mitsummen und wohltuend  selten gehörte Stücke, langsame, gefühlvolle Lieder ebenso wie mitreißend  ekstatische Kompositionen. Die Reaktion beim Zuhörer indes war stets  diegleiche: Er hätte am liebsten auch mitgemacht.

  
Denn die Musik der gut gelaunten  Original Sinners ging vor allem ins Bein. Von wegen Musik als „Ergötzung des  Gemüts“, wie sie sich – wie einer der Tenöre berichtete – der große Johann  Sebastian Bach einst gewünscht habe. Die jungen Leute – die übrigens alle  rund um Borken und Münster beheimatet sind – präsentierten sich temporeich,  sehr rhythmisch und gut aufeinander abgestimmt.
  
Sie sangen, schnipsten mit den  Fingern, wiegten sich im Takt der Musik, versprühten gute Laune. Lebensfreude  pur. Bei „The rock“ sangen sie sich die Kehle aus dem Hals. Das so anrührend  beginnende „His eye is on a sparrow“ entpuppte sich am Ende doch als  Mitmachlied, bei dem wieder alle klatschten.
  
Gleich mehrere singende Sünder  taten sich nicht nur Chormitglieder hervor, sondern auch als Solisten – allen  voran die Frauen. Als die Sopranistin mit der unbeschreiblich voluminösen  Stimme das herzbewegende „Amazing grace“ anstimmte, ging das wahrhaft unter  die Haut. Bei „Oh happy day“ trieb Weinholz das Publikum einmal mehr an.  Mitsingen solle es und klatschen. Ein Gospelkonzert heiße schließlich  „irgendwie auch mitmachen“. Das gelang besonders bei einem Klassiker des  Genres wie „Down by the riverside“, bei einem so typischen Stück wie „Looking  for Jesus to return“ oder bei dem so rhythmisch artikulierten „What a mighty  God we serve“. Musikalische Gebete fehlten nicht, und natürlich wurden die  Stücke in der klassischen Gospel-Instrumentierung gespielt: Piano, Orgel,  Bass und Schlagzeug – auch beim dritten Marienthaler Abend wegen des kühlen  Wetters leider wieder im Zelt an der Lämmerweide und nicht auf dem  Kirchplatz, wo die Gospels so viel besser hingehört hätten.
  
Natürlich wollten die vielen  Hundert Besucher mehr, als die Original Sinners um kurz nach zehn Uhr  aufhören. Und es bekam mehr – da ließen sich die so engagierten Sänger auch  nicht von denen beirren, die – noch ehe die Schlussworte verklungen waren –  abrupt aufstanden und das Zelt verließen wie die Kinogäste, die unbedingt vor  dem Abspann am Ausgang sein müssen. Entgangen ist auch ihnen Einiges. Zum  Beispiel der Ohrwurm „You’ve got a Friend“ und das, was die Original Sinners  daraus machten. STEFANIE HIMMELBERG  

  © Bocholter-Borkener  Volksblatt      Im BBV veröffentlicht am: 19.07.2002,  im  Ressort: Hamminkeln   WAZ, 20.07.2002 Das Zelt im Kornfeld wurde zur Kirche
Trotz mangelnder Akustik begeisterte Gospel-Chor mit Lobgesang der Sklaven
Marienthal
. Gastgeber Karl-Heinz Elmer entschuldigte sich fast dafür, dass bereits der dritte Marienthaler Abend imZelt über die Bühne geht. Doch "The Original Sinners" störte das nicht im geringsten. Immerhin ist unser "Großer Gott" vierzig Jahre mit seinem Volk in Zelten durch die Wüste gezogen, so Clemens Schulze-Beiering von dem Münsterländer Gospel-Chor. "Und ihm zu Ehren singen wir schließlich." Er bereitete das zahlreiche Publikum auf musikalische"Höhen und Tiefen, auf Wasserfälle und Stürme" vor und versprach dabei nicht zu viel. Gleich beim ersten Lied legten die "Original Sinners" stimmgewaltig los. Claudia Niehaves nahm das Mikro in die Hand und fing mit ihrer ausdrucksvollen Stimme an zu singen - da brach erst mal dieStromversorgung zusammen. Doch Chorleiter Joachim Weinholz nutzte die fünf Minuten, in denen fieberhaft nach der Ursache gesucht wurde. Er erzählte demPublikum die Geschichte des Gospel und dass die farbigen Amerikaner anders klatschen. Nach etwas Unterricht im Gospel-rhythmischen Klatschen war der Strom wieder da und Joachim Weinholz zeigte sein Talent als Sänger. "I'm not afraid of the darkness" sang er in Joe Cocker-Manier teils in sich versunken, teils voller Kraft und Freude, dabei immer wieder Chor und Publikum anspornend. Nach und nach wurde das schüchterne Publikum wärmer, kaum einer konnte sich gegen die rhythmisch ins Blut gehenden Lieder der ehemaligen Sklaven wehren. Etwas hinderlich war die fehlende Atmosphäre einer Kirche, doch zwischenzeitlich vergaßen die Zuhörer, dass sie in einem Zelt waren. Langsame Soul-Stücke, wie "Order my Steps" bescherten eine Gänsehaut, schnelle und fetzige Gospel-Evergreens wie "You Are the Light" und"You've Got a Friend", begeisterten. Besonders die SolosängerinnenClaudia Niehaves, Michaela Weinholz, Martina Böckenberg und Inge Nagel überzeugten mit Nuancen von ausdrucksvoll schön bis soulig tief aus dem Bauch.Die witzigen Einlagen des Chorleiters Joachim Weinholz kamen ebenso gut an, wie die Überleitungen "auf der Reise durch die Welt des Gospels" vonClemens Schulze-Beiering. Er las nicht nur passende Psalmen aus der Bibel,sondern auch Zitate von Johann Sebastian Bach oder das Gedicht "DreiSpatzen" von Christian Morgenstern. Nach der Pause hatten es die Sänger leichter. Die Technik funktionierte, das Publikum ging mit und alle hatten sich warm gesungen. Glanzlichter boten nochmals Claudia Niehaves mit "AmazingGrace" und Martina Böckenberg mit "Never Turn Back". Sie sang mit ihrer vollen und kräftigen Gospelstimme wie man es sonst nur von Farbigen hört. Zum Schluss gaben die "Original Sinners" mehrere Zugaben und Joachim Weinholz forderte vom Publikum: "Ihr müsst aber mitmachen!"Das brauchte er nicht zweimal zu sagen.  

Borkener Zeitung, 12.04.2005

 

Fröhlich, lockere Gospels ließen Spenden fließen

Benefiz-Konzert der Original Sinners zugunsten einesSOS-Kinderdorfes in Tsunami Gemen (mai). 1310 Euro für ein Kinderdorf in derTsunami-Region: Das ist das Ergebnis eines Benefiz-Konzert, das die „OriginalSinners“ unter der Leitung von Joachim Weinholz am Sonntagabend in der gutbesuchten Christus-König-Kirche gegeben haben.Sogar in die Gänge wurden zusätzliche Stühle und Bänkegestellt, um die goße Zahl an Zuhörern unterzubringen. Die etwa 20 Sängerinnenund Sänger begeisterten das Publikum von Anfang an mit einer kontrastreichenKombination aus ruhigen, langsamen Gospels auf der einen und rhythmus-orientierten Liedern auf der anderen Seite.Publikumslieblingewie „Amazing grace“ und „Down by the riverside“ reichten unbekannteren Songswie „We need to hear from you“ oder „Wash me over again“ die Hand. Von Beginn an ließ sich das Publikum von der fröhlich, lockeren Stimmung im Chor mitreißen. Die Hände klatschten und die Füße wippten im Takt der Musik. Die strahlenden Gesichter der Chormitglieder, die völlig ohne Noten sangen, machten die Wolkenbrüche tausend mal wett, die sich kurz vor dem Konzert über die zur Kirche strömende Zuhörer-Schar ausluden. In der ein wenig kühl anmutenden Kirche herrschte eine ausgelassene Atmosphäre. Die gesanglichen Einwürfe einiger Solosängerinnen und Sänger lösten immer wieder Begeisterungsstürme unter den Zuhörern aus. Jede Stimme bewies eigenen Charakter und eigene Klangfarben. „Wo nehmen die soviel Stimme her?“ fragte sich eine begeisterte Zuhörerin.Unterstützt wurde der Chor von Musikern am E-Piano, am Schlagzeug, hinter der Elektroorgel und an der E-Gitarre. Später kamen auch noch Posaune und Saxophon hinzu. Die solistischen Einlagen brachten Abwechslung in den Gesang. Gegen Ende des Konzertes hielt die Leute nichts mehr auf ihren Plätzen. Der Applaus nach der Zugabe hielt noch lange an.  

Borkener Zeitung, 19.12.2004

Gospel- Party für einen guten Zweck

 

Mitreißendes Gospel-Konzert mit «Original Sinners» in der Martin-Luther-Kirche Borken. Gospel wird in der Adventszeit vielerorts gesungen. Das Konzert vom Samstagabend war aber eine richtige Gospel- Party.

Sie haben bereits Tradition, die Weihnachtskonzerte, zu denen Chorleiter Jocky Weinholz der «Original Sinners» alljährlich einlädt. In diesem Jahr fand dieVeranstaltung erstmals zugunsten der Stiftung Kinderkrebshilfe statt.

Die Gäste kamen in Scharen. Und einige Gospelfreunde mussten das Konzert im Kirchenschiff stehend genießen, weil alle Plätze bereits lange vor Konzertbeginn besetzt waren. Auf der Empore standen sicher noch einmal ebensoviele, die keinen Sitzplatz mehr gefunden hatten. Doch das Stehen lohnte sich.Was die «Original Sinners» boten, übertraf alle Erwartungen. Nicht wegen der hohen Präzision, die kraftvolle Dynamik bestimmte den ganzen Abend. So waren rockige Songs nicht selten zu hören.
Die persönliche Begeisterung hatten sich die Chormitglieder spürbar behalten.Immer wieder überzeugten einzelne Solisten mit ihrem Gesang. Es schien geradeso als wollte man den Zuhörer auf die Bühne ziehen, um den Gospel und die ganze Leidenschaft spürbarer zu machen.

Die Freude am Rhythmus und an den schönen Melodien kam so voll herüber. Das Publikum ließ sich von der Begeisterung anstecken und klatschte die swingenden Rhythmen mit. Der musikalische Genuss wurde durch die virtuose und lebendige Interpretation durch die Instrumente erweitert und vertieft.

Stehender Applaus
Kein Wunder also, dass die Zuhörer nach rund 80 Minuten restlos zufrieden waren. Zum tosenden Schlussapplaus erhoben sich auch die, welche noch einen Sitzplatz gefunden hatten. Nicht ohne eine ganze Reihe von Zugaben wurden die Sängerinnen und Sänger entlassen. Und diese genossen ihren großen Erfolg ganz offensichtlich. Chorleiter Jocky Weinholz ging bei den Zugaben schon mal so zur Sache und heizte dem Publikum so ein, dass der Chor oder das kleine Orchester den Einsatz verpasste.
"Will er jetzt nochmal, oder ist jetzt Schluß"?

The «Original Sinners» machten weiter, Zugabe für Zugabe. Jetzt standen aber auch wirklich die Letzten. Ob nun 5 oder 90 Jahre alt. The «Original Sinners»hatten es geschafft. Der Chor bestand nun aus über 200 Sängern und Sängerinnen...
«Stand on the Rock in Borken»


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 

Sopran